Dienstag, 03.03.
Nach einer guten Nacht und einem guten Frühstück im Hotel verlassen wir St. Lucia wieder um zum Cape Vidal, das in einem Naturschutzgebiet liegt, zu fahren. Es sind nur knapp 40 km, auf denen uns aber jede Menge Affen, kleine Antilopen und sogar ein Nashorn begegnen. Das Nashorn hielt sich allerdings etwas entfernt der Straße auf. Wir erwerben für den Park wieder ein Permit und für den Campingplatz später eine Genehmigung zum übernachten. Bevor wir zum Campinglatz fahren gehen wir erst einmal baden. Durch vorgelagerte Riffe ist der Indische Ozean hier etwas ruhiger, die Wellen haben eine angenehme Größe. Mario ist heute bei der Platzwahl sehr wählerisch und so fahren wir erst einmal über den ganzen Platz bevor er eine Stelle erblickt, auf die er sich gerne stellen will. Für heute war es das. Im übrigen stehen überall Schilder, die vor wilden Tieren warnen, bis jetzt sind uns aber nur Affen (Meerkatzen) begegnet – einer hatte es sich, als wir baden waren, sogar auf unserem Dach gemütlich gemacht.
Wir fahren in den Bereich des Campingplatzes, der sehr gut besucht ist. Richten uns ein und trinken Kaffee. Gegen 15.30 Uhr nehmen wir nochmal unsere Badesachen und laufen zum Strand. Inzwischen ist Flut, die Wellen überschlagen sich am Riff und so kühlen wir uns nur im Meer ab und setzen uns anschließend an den Strand und beobachten die Krebse, die sich am Strand aufhalten, hin und her rennen und Löcher buddeln – ein interessantes Schauspiel.
Mittwoch, 04.03.
Da wir gestern sehr früh im Bett waren sind wir heute morgen auch sehr früh auf. Kaffee gibt es bereits um 6.30 Uhr. Zum Frühstück gibt es heute Mango mit Joghurt. Wir haben letztendlich Glück, dass dies auch gelingt, denn Mario legt die Mango auf den Tisch und wendet sich ab, ich bin dabei die Müslischalen aus dem Seitenfach zu holen, da merke ich, wie ein Affe (Meerkatze) auf den Tisch zu rennt und rauf hopst. Ich kann die Mango gerade noch retten, sie und auch unser Besteck fliegt vom Tisch und die Meerkatze haut ab – beobachtet uns aber weiterhin. Als wir zusammenräumen sehen wir am Zelt nebenan bestimmt 12 Zebramangusten. Bei der Fahrt aus dem Naturschutzgebiet nach St. Lucia begegnen uns wieder Zebras, Kudus, Warzenschweine, ein Büffel und sogar Nashörner, sowie Vögel in allen möglichen Farben. Bei St. Lucia fahren wir wieder auf die N2 Richtung Pongalo und dann lt. Karte an der Grenze zu Swaziland entlang. Auf den letzten bestimmt 30 km befindet sich eine Baustelle, da außerdem viele LKWs unterwegs sind geht es nur schleppend voran. Die Baustelle endet erst bei unserem Tagesziel: Piet Retief.
Auf unserem heutigen Übernachtungsplatz sind wir wieder ganz alleine!
Donnerstag, 05.03.
Heute fahren wir, abgesehen von der Fahrzeugübergabe am Sonntag, die letzte Etappe unseres Südafrikaurlaubs. Es ist eine Strecke von ca. 360 km eine kurze Stücke wird es hügelig, danach nur noch eine flache endlose Weite mit Anbauflächen und viel Rinderzucht. Ca. 100 km bevor wir Johannesburg erreichen beginnt der Regen und er hält die ganze Nacht an. Wir mieten uns auf dem Campingplatz in Muldersdrift ein und verbringen den restlichen Nachmittag unter unserem „Sonnensegel“. Nach dem Essen ist es so ungemütlich, dass wir uns ins Innere des Wagens verziehen. Ich sitze auf dem Kühlschrank und Mario auf einem Regel an der Seitenwand (diese wird während der Nacht feucht). Der Schlaf ist eher mäßig, es plattert ohne Unterlass.
Freitag, 06.03.
Ich bin schon um 6.30 Uhr draußen und koche Kaffee, während Mario noch für einige Minuten schläft. Der Regen will auch heute nicht aufhören, aber hier am Platz bleiben ist keine Alternative. So bestellt Mario über die Uber App ein Taxi, welches uns in die Stadt in die Nähe des Startplatzes des Hop-on-Hop-of Busses bringt. Mario möchte online die Tickets buchen, was für heute nicht möglich ist und wir denken schon, dass die Busse heute nicht fahren. Wir gehen auf Entdeckungstour und tatsächlich steht da ein Bus, hier kaufen wir die Tickets und lassen uns 2 Stunden an allen möglichen Sehenswürdigkeiten vorbei, durch die Stadt fahren. Johannesburg ist die größte Stadt Südafrika und liegt auf 1800m, und begann im 19 Jahrhundert als Goldgräbersiedlung. Anschließend machen wir noch einen Bummel durch eine große Einkaufsmeile. Das Taxi zurück ist schnell bestellt und so sind wir immer noch bei strömendem Regen gegen 16 Uhr wieder zurück.
Taxifahrt hin und zurück ca. 40km für 20,-€
Ps.: Dieses Wetter macht uns den Abschied von Südafrika leicht.
Samstag, 7.3.
Heute haben wir wieder einmal zum Abschluß trockenes warmes Wetter. Wir machen uns einen gemütlichen Tag, putzen unser Auto, damit wir es morgen abgeben können. Morgen treten wir dann unseren Heimflug an.