Dienstag, 03.02.2026
Um 13 Uhr fährt uns Hansjürgen nach Freiburg zum Hauptbahnhof. Unser Zug nach Frankfurt fährt um 14 Uhr in Freiburg los und um 16.20 Uhr erreichen wir den Flughafen. Der Check-in-Schalter von Condor befindet sich im Terminal 1, im Bereich C, also laufen wir gefühlt durch den ganzen Flughafen. Das Gepäck ist schnell aufgegeben und so können wir ohne unsere schweren Koffer durch den Flughafen bummeln und ein erstes Bier trinken. Danach suchen wir ein ruhigeres Plätzchen, sodass Mario einen verspäteten Mittagschlaf machen kann. Ausgeruht geht es dann wieder spazieren um in einem Restaurant nochmals ein Bier bzw. Kaffee zu trinken. Endlich ist es 21 Uhr und wir gehen zu unserem Gate, wo wir um 21.30 Uhr das Flughafengebäude verlassen um mit dem Bus zu unserem Flugzeug gebracht zu werden. Im Bus sitzen wir dann bestimmt nochmals eine halbe Stunde bevor es zum Flugzeug geht, dann ist die Warterei zu Ende und wir starten. Da wir ein Upgrade gebucht haben, bekommen wir, als wir unsere Flughöhe erreicht haben zur Begrüßung ein Glas Sekt und später zum Abendessen Wein. Nachdem wir jeder einen Film geschaut haben, machen wir es uns so gut wie möglich bequem um zu schlafen, was einigermaßen gut gelingt.
Mittwoch, 04.02.
Die Nacht war ok. Wir landen kurz vor 11 Uhr in Kapstadt, holen unsere Koffer. Danach führt uns der erste Weg zu einem Schalter, an dem Mario eine Sim-Karte erwirbt (die uns evtl. für den gesamten Urlaub ausreicht), danach suchen wir uns einen Geldautomaten, an dem wir zunächst scheitern. Die uns nachfolgenden schaffen es und so unternehmen wir einen weiteren Versuch – und siehe da, es funktioniert. Nun sind wir mit Geld und Telefonkarte ausgestattet und begeben uns auf den Weg zu Avis. Hier werden wir schon erwartet, ein Wagen steht bereit um uns zur Autovermietstation zu bringen. Nach dem Papierkram und einer gründlichen Einweisung des Autos machen wir uns gegen 15 Uhr auf den Weg. Jetzt steht ein Großeinkauf auf dem Plan, als dieser getätigt ist geben wir im Navi den von uns ausgesuchten Campingplatz in Kommetjie ein, den wir nach einer weiteren Stunde erreichen. Inzwischen ist es später Nachmittag , wir leihen uns bei unseren Nachbarn (ebenfalls Deutsche) ein Bier (das hatten wir bei unserem Einkauf leider vergessen), wir trinken dieses mit Genuss und machen uns anschließend zu einem Spaziergang zum Strand auf den Weg.
Donnerstag, 05.02.
Nach einer guten ersten Nacht in unserem Aufstellzelt machen wir Frühstück. Es gibt nur ein Gaskochfeld, welches für unsere kleine Espresso-Kanne etwas zu groß ist. Mario holt den Grillrost und legt ihn auf die Flamme, er fängt an zu glühen – so geht es nicht. Nach einigem rumprobieren, schafft er es die Flamme zu regulieren und so gibt es, nach dem wir auch Wasser gekocht haben unseren ersten Kaffee in Südafrika. Anschließend stellen wir Tisch und Stühle auf die Seite, verschließen alle Fächer am Auto und fahren zurück nach Kapstadt. Im Navi haben wir die Tafelbergroad als Ziel eingegeben, fahren aber letztendlich zum Tafelberg nach der Ausschilderung in der Stadt. Am Tafelberg angekommen haben wir Glück, denn wir bekommen relativ nahe an der Seilbahn einen Parkplatz (es war der letzte freie Platz). Wir haben uns schon auf eine lange Wartezeit am Ticketschalter und an der Gondel eingestellt (im Buch stand es kann jeweils bis zu einer Stunde dauern) aber es war am Ticketschalter nichts los und so sind wir, mit der übernächsten Gondel nach oben gefahren. Die Gondeln kommen aus der Schweiz und drehen sich während der Fahrt einmal um die eigene Achse. Von oben hatten wir einen tollen Blick auf Kapstadt, den Hafen und weitere Buchten. Den Lion`s Head sahen wir zum Greifen nahe. Nach dem Aussteigen machen wir eine kleine Wanderung auf der der Hochfläche und hatten die unterschiedlichsten tollen Ausblicke in Schluchten, nach Kapstadt, zum Lion`s Head und auf die unter uns liegenden Strände. Einzig die „Twelve Apostel“ bekamen wir nicht zu sehen. Diese Berggruppe versteckte sich in dichten Wolken. Nach über 2 Stunden verlassen wir den Tafelberg wieder und kehren zum
Auto zurück und fahren hinunter, rein in die Stadt. Mario hat im Navi ein Parkhaus in der Nähe des Hafens eingegeben, bei der Einfahrt haben wir vielleicht gerade mal 10 cm Luft nach oben. Wir finden einen Platz und verlassen das Parkhaus, wobei wir direkt am Kanal das Parkhaus verlassen. Nun beginnt der Bummel. Wir gehen am Kanal entlang und erreichen als erstes den Glockenturm. Nun befinden wir uns auf der „Victoria-Alfred-Waterfront“ - eine Shoppingmeile vom feinsten und unzähligen Restaurants mit Sitzplätzen im Freien. Wir bleiben auf einem Platz stehen und hören Musikern kurz zu, anschließend gehen wir, inzwischen ist es Nachmittag geworden und wir haben Hunger – ins „Timeout“ machen wir also Pause und genießen unser erstes „Mittagessen“ in Kapstadt. Wir setzen unseren Bummel fort, und kommen wenige Zeit später wieder zum Glockenturm. Zurück beim Auto, wir drehen eine „Ehrenrunde“ - unser Parkticket löst die Schranke nicht aus. Mario geht noch einmal an den Automaten, danach können wir das Parkhaus verlassen. Da ich gerne die bunten Häuser im Bo Kaap Viertel sehen möchte, fahren wir dort mit dem Auto hin – wir stehen mehr oder weniger die ganze Strecke im Stau, einen Parkplatz zu finden ist nicht möglich und so fahren wir nur an den Häusern vorbei um auf eine sehr enge Straße steil bergab wieder auf eine größere Straße zu gelangen. Wieder ist Stau fahren angesagt – und laut Navi erreichen wir in über einer Stunde unseren Campingplatz. Wir kommen auf die Küstenstraße und dabei erzähle ich Mario, dass ich gerne auf dem „Chapman`s Peak Drive fahren möchte, der Zufall will es, wir befinden wenige Minuten später auf genau dieser kurvigen Küstenstraße mit seinen tollen Aussichten auf Strände und Berge. Diese Route nimmt, da wir ständig anhalten um die Aussicht zu genießen, einige Zeit in Anspruch. Da wir bei unserem ersten Einkauf lebenswichtige Dinge wie „Marmelade, Bier und Grillkohle“ vergessen haben steuern wir einen Lebensmittelmarkt an und erledigen dies noch. Als wir auf unserem Platz ankommen ist es kurz vor 20 Uhr und unser geplantes Bad im Meer fällt aus. Nach dem Abendbrot beginne ich mit dem Schreiben dieser Seite, Mario überträgt Bilder auf sein Handy, danach sitzen wir noch und quatschen.
Vögel auf unserem Platz: Helmperlhuhn mit der Kräuselhaube
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