Weltenbummler
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17.02. - 23.02.2026

Dienstag, 17.02.

Heute Morgen starten wir bereits um 8 Uhr mit unserer Rundfahrt durch den Nationalpark. Im Park gibt es eine „geteerte“ Hauptstraße und viele unbefestigte Wege, mal steil bergauf und fast genauso steil wieder hinunter. Als erstes sehen wir wieder Zebras und Elefanten, später kommen wieder Warzenschweine mit ihren Jungen hinzu. Plötzlich sehen wir am Wegesrand eine Löwin unter dem Busch liegen, sie ist zum Greifen nahe – herrlich. Sie trägt ein Band mit einem Chip um den Hals. Der Tag hat sich schon jetzt gelohnt. Immer wieder tauchen Elefanten auf, mal alleine in einem Busch stehend und fressen, mal in einer größeren Herde und mit einem kleinen Elefanten. Unvermittelt treffen wir auf ein weiteres, bisher nicht gesehenes Tier und zwar einen Wasserbüffel. Wenig später sehen wir zwei weitere, wobei einer gerade ein Wasserloch ansteuert um sich darin zu „baden“. Wir kommen zu 2 Elefanten, die an einem kleinen Wasserloch stehen, und sich mit Matsch und Wasser bewerfen – danach sehen wir noch einen Elefanten der sich geradewegs auf ein Wasserloch zubewegt um sich ein „für ihn wohl erfrischendes“ Bad zu genehmigen. Auf dem Weg zurück begegnet uns ein zweites Mal eine Löwin (ob es die von heute morgen ist, wissen wir nicht). Die von uns unterwegs gesehenen Vögel konnten wir mit der Kamera leider nicht festhalten. Das einzig „vogelähnliche“ Tier, das wir mit der Kamera einfangen konnten, war ein Strauß. Gegen 14 Uhr kommen wir wieder auf dem Campingplatz an, wir haben heute ca. 100 km meist auf Schotterstrecke bei 43° gefahren.  Auf dem Tisch haben wir einen Apfel und eine Banane, meine Brille, Handy und Creme liegen. Plötzlich springt ein Affe direkt neben mir auf den Tisch, klaut die Banane, wirft beim Wegspringen meine Brille und meine Creme vom Tisch und ist wieder im Gebüsch verschwunden. Gott sei Dank ist meine Brille heil geblieben.

Mittwoch, 18.02.

Nach einer guten Nacht, frühstücken wir wieder einmal ausgiebig mit Spiegelei, wir lassen es heute früh langsam angehen. Unser Ziel für heute, ist wieder ein Platz am Meer, wo genau wissen wir noch nicht. Über eine ziemlich schmale, ausgewaschene und mit großen Wasserpfützen gespickte Schotterpiste (Mario hat Strecke mit Absicht aus gesucht) erreichen wir nach 17 km wieder eine geteerte Hauptstraße. Wir erreichen am späten Vormittag das Städtchen Grahamstown, wo wir einen Bummel machen. Grahamstown ist eine 100.000 Einwohner zählende Universitätsstadt und bekannt als Kunstmetropole. Hier sehen wir schöne georgianisch-viktorianische Gebäude. Die Fassaden leuchten in grün, gelb und blau. In dieser Stadt gibt es mehr als 5 Colleges, sie kommt deshalb sehr „jugendlich“ daher. Hier macht es, anders als in den bisherigen Städten, die wir gesehen haben, Spaß zu bummeln, es gefällt uns sehr. Bei einer Tasse Kaffee genießen wir diese schöne Atmosphäre. Bevor wir die Stadt verlassen statten wir dem „Dom“ noch einen Besuch ab – hier findet gerade ein Gottesdienst statt und so bleiben wir im hinteren Bereich der Kirche stehen und hören für ein paar Minuten zu. Jetzt geht es auf zur „Wild Coast“, wir steuern Port Alfred an. In diesem Küstenbereich treffen immer wieder Flüsse auf das Meer. Die Strände mit den großen Dünen sind wunderschön. Nur Baden ist hier meist, wegen der sehr starken Strömungen , nicht möglich. Wir fahren weiter und erreichen ein Örtchen mit dem Namen Hamburg. Es ist mehr eine Ansammlung von Häusern, als ein Dorf. In kürzester Zeit sind wir durch den Ort und orientieren uns an einem Campingplatzschild. Der Platz liegt direkt am Fluss. Wir bleiben hier, machen einen Spaziergang zu den Dünen und dem Indischen Ozean und waten durch den Fluss wieder zurück. Der Platz hat außer einer Kneipe, wo abends ein paar Einheimische sitzen, nichts zu bieten. Wir sind hier die einzigen Touristen, uns gefällt es.  

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